Raucherentwöhnung

Raucherentwöhnung

Statistische Erhebungen zeigen, dass das Rauchen jedes Jahr mehr Menschen tötet als Verkehrsunfälle, AIDS, Drogenmissbrauch, Selbstmord und Alkohol zusammen.

Allein in Deutschland gibt es 20 Millionen Raucher. 6,8 Millionen von ihnen sind tabakabhängig im Sinne einer Sucht.

Etwa nur drei Prozent aller Raucher schaffen es, aus eigener Kraft dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Akupunktur, Nikotinpflaster, Ratgeber oder Pillen werden meistens vergeblich angewendet.

Bei der Tabakabhängigkeit handelt es sich um eine international anerkannte Erkrankung, die mit einer eigenen Diagnose in die Internationale Klassifikation der Krankeiten (ICD-10) aufgeführt ist.

Raucherentwöhnung ist einer der Bereiche, in denen Hypnose seit Jahrzehnten erfolgreich angewandt wird.

Wichtig: Wie auch bei der Behandlung von psychischen oder körperlichen Beschwerden ist bei der Raucherentwöhnung die Behandlungsmotivation und die Mitarbeit des Patienten für den Erfolg erforderlich.

Es ist wichtig, dass man aus eigenem Antrieb aufhören will und nicht nur deshalb zur Sitzung kommt, weil man vom Arzt oder von seinem Partner zur Raucherentwöhnung geschickt wird. Die Hypnose ist eine starke Unterstützung bei Ihren Bemühungen, das Rauchen endgültig aufzugeben. Der Therapeut kann Ihnen jedoch nichts “weghypnotisieren”, was sie selbst nicht wirklich loswerden wollen.

Wenn Sie ein Wundermittel suchen, dass Sie ohne eigene Anstrengungen zum Nichtraucher macht, dann sollten Sie jetzt aufhören weiterzulesen. Wenn Sie allerdings eine Hilfe suchen, Ihre eigenen Bemühungen sehr viel erfolgreicher werden zu lassen, dann sind Sie mit der Hypnose bestens bedient.

Vorbereitung der Hypnosesitzung

Zunächst fragen Sie sich bitte, ob Sie WIRKLICH bereit sind, das Rauchen aufzugeben oder ob Sie sich nur anmelden wollen, weil Ihr Partner oder der Arzt darauf drängen.

Bitte bringen Sie folgende Informationen in Stichpunkten zur Sitzung mit (Sie können sie mir auch einen Tag vorher per Mail zuschicken, aber bitte nur in Stichpunkten):

  1. Warum wollen Sie mit dem Rauchen aufhören? Bitte alle wichtigen Gründe aufführen. (Gesundheit, Geld, Aussehen, Leistungsfähigkeit, Außenseiter sein, …)
  2. Wie lange rauchen Sie und wie viele Zigarretten pro Tag?
  3. In welchen Situationen rauchen Sie? (Stress, Enttäuschung, Aufregung, Langeweile, Alleinsein, immer nach dem Aufstehen, beim Frühstück …).
  4. Welche Gefühle verbinden Sie mit dem Rauchen?
    • Ich hasse mich dafür, dass ich rauche.
    • Ich rauche gern.
    • Ich rauche, um zu entspannen.
    • Ich kann nur beim Rauchen abschalten.
    • Ich rauche, um mit dazuzugehören.
  5. Wie oft haben sie schon versucht aufzuhören und mit welchem Erfolg?
  6. Wie haben Sie sich gefühlt?
    • Ich halte mich für einen Schwächling, weil ich nicht aufhören kann.
    • Meine Frau hat mich ausgelacht.
  7. Warum haben Sie wieder angefangen zu Rauchen?
  8. Haben Sie schon professionelle Hilfe in Anspruch genommen? Wenn ja, welche und mit welchem Erfolg?
  9. Wird Ihnen etwas Wichtiges fehlen, wenn Sie nicht mehr rauchen? Wenn ja, was?
  10. Wie wird sich Ihr Leben positiv verändern, wenn Sie ein Nichtraucher sind?

Rauchen Sie vor der Hypnosesitzung lange genug NICHT, so dass Sie mit einem starken Verlangen zu Rauchen zur Hypnosesitzung kommen. Wenn möglich, rauchen Sie den ganzen Tag vor der Sitzung nicht. Sie werden in der Sitzung erleben, wie sich das Verlangen zu Rauchen schnell und vollständig auflöst!

Bringen Sie Zigarretten und Feuerzeug/Streichhölzer mit. Wenn Sie am Ende der Sitzung die Zigarrette in die Hand nehmen, werden Sie erleben, dass das Verlangen zu Rauchen vollständig erloschen ist.

Für die Behandlung ist in der Mehrzahl der Fälle nur eine einzige Behandlung erforderlich.

Unmittelbar nach der letzten Zigarrette beginnt die körperliche Regeneration. Folgende Veränderungen lassen sich nachweisen:

Dauer des Nichtrauchens Körperliche Veränderungen / Regeneration
20 Minuten Blutdruck und Puls sinken auf normale Werte; die Körpertemperatur von Händen und Füßen steigt auf normale Werte.
8 Stunden Der Kohlenstoffmonoxidspiegel im Blut sinkt und der Sauerstoffspiegel steigt auf normale Werte.
1 Tag Das Herzinfarktrisiko vermindert sich.
2 Tage Die Nervenenden beginnen sich zu regenerieren, Geruchs- und Geschmacksnerven arbeiten verstärkt.
2 – 12 Wochen Der Blutkreislauf stabilisiert sich, die Lungenfunktion verbessert sich um bis zu 30 %.
1 – 9 Monate Verminderung von Hustenanfällen, der Verstopfung der Nasennebenhöhlen, der Abgespanntheit und der Kurzatmigkeit.
Allgemeine Reinigung der Lunge durch Aufbau des Flimmerepithels und verstärkter Schleimabbau.
Verringerung der Infektionsgefahr.
1 Jahr Das zusätzliche Risiko einer Koronarinsuffiz vermindert sich (verglichen mit einem Raucher) um 50 %.
5 Jahre Das Lungenkrebs-Todesrisiko des ehemaligen Durchschnittrauchers (1 Schachtel pro Tag) verringert sich um fast 50 %. Das Herzinfarkt-Risiko verringert sich in einem Zeitraum von 5 bis 10 Jahren auf das eines Nichtrauchers. Das Krebsrisiko von Mund, Luft- und Speiseröhre verringert sich auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers.
10 Jahre Das Lungenkrebsrisiko hat sich auf das eines Nichtrauchers verringert. Das Krebsrisiko von Mund, Luft- und Speiseröhre, Harnblase, Nieren und Bauchspeicheldrüse sinkt weiter.
12 Jahre Das Risiko einer Koronarinsuffiziens ist so hoch wie das eines Nichtrauchers.

Verschiedener Artikel zu dem Thema:

Hypnose wirksamer als Nikotinersatz

Mit Hypnose schwören mehr Raucher ihrem Laster ab als durch den Einsatz von Nikotinersatzstoffen. Dies trifft zumindest auf Patienten mit kardiopulmonalen Erkrankungen zu, die stationär aufgenommen worden waren. Wie Dr. Faysal Hasan aus Salem im US-Bundesstaat Massachusetts beim Kongress Chest 2007 in Chicago berichtete, nahmen 67 Patienten an der Studie teil.

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Rauchen und zu viel Fett machen alt

Raucher und stark Übergewichtige altern schneller. Das haben britische Forscher bei der Untersuchung von 1.122 gesunden Frauen im Alter von 18 bis 76 Jahren festgestellt. Raucherinnen und Fettleibige sind demnach biologisch um ein paar Jahre älter als Schlanke und Nichtraucherinnen, die nach dem Geburtsdatum gleich alt sind.

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Nichtraucher: Spätestens mit 35 sollte man aufhören zu rauchen

Eine Studie zeigte, spätestens mit 35 sollte man Nichtraucher werden.
Wer vor dem 35. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört, hat eine gute Chance, wieder ebenso gesund zu werden und genauso lange zu leben wie ein Nichtraucher. Diese Annahme wird durch eine große Studie amerikanischer Forscher bestätigt, die Gesundheit und Rauchgewohnheiten von mehr als 20.000 Frauen und Männern über 50 untersuchten. Truls Ostbye und Donald Taylor von der Duke-Universität in Durham berichten über ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Health Services Research.

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Blutgefäße gesunden nach dem Rauch-Stopp

Eine Studie irische Forscher mit Bluthochdruckpatienten hat gezeigt, dass die Elastizität der Arterien bei ehemaligen Rauchern nach mehrjähriger Tabakabstinenz wieder zunimmt. Die Schlagadern ehemaliger Raucher sind zehn Jahre nach der Entwöhnung wieder so elastisch wie die von Nichtrauchern. Mit anderen Worten: Die schädlichen Auswirkungen des Zigarettenrauchens auf die Blutgefäße werden aufgehoben.

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Studie: Rauchende Jugendliche stehlen häufiger

Hamburg (ddp). Rauchende Kinder und Jugendliche schwänzen einer neuen Studie zufolge häufiger die Schule und nehmen mehr Drogen als nichtrauchende Gleichaltrige. Insgesamt zeigten rauchende Schüler ein deutlich auffälligeres Sozialverhalten, teilte die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Hamburg mit. Das Verhalten sei unabhängig vom sozialen Status und dem Grad der Schulbildung. Für die Studie wurden 985 Mädchen und Jungen von 11 bis 18 Jahren im Ruhrgebiet befragt.

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Rauchen ist ungefährlich. gezeichnet Dr. Marlboro

Die Folgen des Rauchens werden unterschätzt. Dafür sorgen gefälschte Studien und gezielte Falschinformationen. Nachfolgender Artikel belegt, was schon immer vermutet wurde:
Tabakindustrie bestach Wissenschaftler (Brigitte Rundholz). Passivrauchen kann das Risiko von Babys für den plötzlichen Kindstod erhöhen. Die Tabakindustrie bezahlte einen Forscher dafür, das Gegenteil zu beweisen.

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Bekannt aus:

Zertifiziert durch Dr. Norbert Preetz

Gründer des Deutschen Instituts für Klinische Hypnose